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    Die Reise der scoutbee GmbH - Ein Würzburger Start-Up

    12.10.2017

    Im Jahre 2015 gründen Gregor Stühler gemeinsam mit Prof. Christian Heinrich und Lee Galbraith das Würzburger Start-UP Unternehmen scoutbee GmbH. Ein Unternehmen, das mit künstlicher Intelligenz innovative und sichere Zulieferernetzwerke schafft. 2017 wird es von der Initiative „Gründen@Würzburg zum besten Start-Up Würzburgs gewählt.

    scoutsbee-Team Bild

    Foto: Benjamin B.

    Ein Artikel der scoutbee GmbH

    Digitalisierung könnte sich als Wort des Jahrzehnts, vielleicht sogar des Jahrhunderts in der industriellen Entwicklung etablieren. Der Trend und in vielerlei Hinsicht auch die Ungewissheit über die Auswirkung der oft exorbitant propagierten neuen industriellen Revolution macht das Thema derzeit allumgebend, ob auf Messen, Kongressen, im Wahlkampf oder direkt in den Unternehmen.

    Dass neben vielen Worten bereits etliche Potentiale in der digitalen Welt stecken, beweist unter anderem das in Würzburger ansässige Jungunternehmen scoutbee. Frisch gekürt von der Initiative Gründen@Würzburg zum besten Start-Up der Stadt, befindet sich der Softwareentwickler scoutbee derzeit auf einer spannenden Wachstumsrallye. Offiziell begann deren  Reise mit der Gründung durch  Gregor Stühler gemeinsam mit Prof. Christian Heinrich und Lee Galbraith im Jahr 2015.

    Die von scoutbee entwickelte Software ist eine cloud-basierte B2B-Lieferanten-Einkäufer-Plattform, die den modernen Einkäufer mit intelligenten Such-Algorithmen, Dynamic Data und innovativen Kollaboration-Tools bei der Identifizierung und Evaluierung potentieller Lieferanten unterstützt. Dieses Produkt wird Firmen, derzeit vor allem Schlüsselkunden aus der Automobilindustrie, als sogenannte Sofware as a Service (Vertrieb über Nutzerabonnements) angeboten. Zusammengefasst hilft die Software dem Einkäufer dann weltweit neue Lieferanten zu finden, mit diesen entsprechend zusammenzuarbeiten und ganze Supply Chains zu überwachen bzw. bestehende Verbindungen abzusichern – bis hin zu Tier 4. Diese Aufgaben zählen heute zu den  größten Herausforderungen eines jeden Einkäufers. Gregor Stühler brachten ähnliche Probleme, bereits zwei Jahre vor der Gründung im Jahre 2013, selbst auf den ersten Ansatz einer verbesserten Lösung, im Vergleich zu den bestehenden Einkaufsplattformen. Der ehemalige Würzburger Student Prof. Christian Heinrich und Co-Gründer ordnet das Anwendungsfeld der Software noch etwas einfacher ein: „scoutbee fängt da an, wo Google aufhört und hört dort auf, wo das ERP-System beginnt“.

    Setzt man sich mit der Frage auseinander, wie das Produkt arbeitet, kommt man an ARTIMIS nicht vorbei. Das Gehirn des Tools stellt das von den Inhabern selbstbenannte „Artificial Manifold Intelligence System“ dar. Die künstliche Intelligenz schafft es, die Milliarden von gesammelten Datenpunkten zielgerichtet so zu verarbeiten und zu verknüpfen, dass der Nutzer schnell die gesuchten Ergebnisse erhält. Das Handling mit den immer größer werdenden Datenmengen stellt hierbei eine  der Schlüsselkompetenzen dar, so sieht sich scoutbee auch als Händler von Datenwissen. Die Daten sind digitalisierte Formen von Informationen, wo man letztlich wieder beim eingangs erwähnten Trend der Digitalisierung ihren Folgeeffekten angelangt wäre. Scoutbee ermöglicht seinen Kunden somit eine massive Ressourceneinsparung, sowohl aus finanzieller als auch aus personeller Hinsicht.

    Man darf auf die weitere Entwicklung des Würzburger Start-Up Unternehmens gespannt sein. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 20 Mitarbeiter in sieben Ländern, will und muss sein Team jedoch noch deutlich vergrößern. Auch Masteranden werden im jungen Team gerne gesehen. Die Nachfrage ist sehr groß und die Software hat neben dem aktuellen Zielmarkt noch viele weitere potentielle Märkte. Außerdem ist für das kommende Jahr eine internationaler Roll-Out geplant. Die erste Gesellschaft in den USA ist bereits gegründet.

    Das scoutbee-Team:

    Foto: Benjamin Brückner

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