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    Dr. Robert Erdt - Musik ist mein Leben

    07/07/2014

    Aktuell: Musiker Studium: Musik und Musikpädagogik

    Ihre klangliche Vielfalt ist es, die Robert Erdt an der Klarinette am meisten fasziniert. Ein Leben ohne Musik ist für ihn undenkbar. (Foto: privat)

    Ein Leben ohne Musik ist für Dr. Robert Erdt unvorstellbar. Erdt hat zuerst an der Hochschule für Musik Klarinette studiert, und anschließend an der Uni Musikpädagogik. Jetzt unterrichtet selbst an einer Universität, tritt als Musiker auf und arbeitet für verschiedene Verlage.

    Robert Erdt hat von 1992 bis 1996 an der Hochschule für Musik in Würzburg studiert; sein Hauptfach war Klarinette, Klavier war Zweitfach. Zudem durchlief er von 1996 bis 2003 ein Aufbaustudium im Konzertfach Klarinette an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Heidelberg / Mannheim. Von 2003 bis 2006 studierte Erdt an der Universität Würzburg Musikpädagogik mit den Nebenfächern Psychologie, Soziologie und Pädagogik. 2009 promovierte er mit einer Arbeit über „Der Münchner Klarinettenvirtuose Carl Baermann als Pädagoge, Komponist und Klarinettist – zum Einsatz der Klarinette im 19. Jahrhundert und ihrer didaktischen Vermittlung“.

    Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Profimusiker, Notenarrangeur und Dozent für Klarinette und Musikpädagogik ist Erdt seit 2007 auch Konzertklarinettist beim Polizeiorchester Bayern. An der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt hat er einen Lehrauftrag inne; zusätzlich arbeitet er für verschiedene Verlage.



    Herr Erdt, was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Studienzeit in Würzburg?

    Es gab während meiner Studienzeit in Würzburg sehr viele bleibende Momente. Einer davon war die mehrmalige aktive Mitwirkung im Hochschulorchester beim traditionellen Mozartfest und bei dessen abendlichen Open-Air-Konzerten.



    Warum haben Sie sich neben Ihrer Karriere als Profimusiker für das Aufbaustudium der Musikpädagogik entschieden?

    Zum einen wollte ich meine bis dato gewonnene pädagogische Berufserfahrung vertiefen. Zum anderen war dieses Aufbaustudium Sprungbrett und Eignungsvoraussetzung für meine Promotion.



    Wie können wir uns Ihren Arbeitsalltag vorstellen?

    Montags gehe ich meinen Lehrverpflichtungen in den Fächern Klarinette, Saxofon und Kammermusik an der Universität in Eichstätt nach. Dienstags bis donnerstags und oft auch freitags sind dann meistens Orchesterproben in München. Dazu kommen pro Woche ein bis drei Konzerte mit dem Polizeiorchester Bayern. Das ist das einzig professionelle symphonische Blasorchester in der ganzen bayerischen Polizei. Unter der Leitung des international anerkannten Chefdirigenten Professor Johann Mösenbichler bestreitet das Orchester rund 65 Konzerte im Jahr. An den freien Tagen bin ich dann für verschiedene Verlage als Autor tätig, vor allem für den Schott-Verlag. Dort arbeite ich derzeit an der Neuerscheinung des Gesamtlehrwerks von Carl Baermann – der traditionellen Klarinettenschule. Für den Laaber-Verlag in Essen arbeite ich unter anderem an der Neuerscheinung eines Lexikons für Holzblasinstrumente.



    Woher kommt Ihre Leidenschaft für die Klarinette? Haben Sie die Entscheidung für dieses Instrument und für ein Leben als Profimusiker schon einmal bereut?

    Was mich an der Klarinette am meisten beeindruckt, ist ihre klangliche Vielfalt. Zudem gibt es für dieses Instrument ein unglaublich umfangreiches Repertoire durch sämtliche Stilepochen. Auch der vielfältige Einsatz der Klarinette in den unterschiedlichsten Bereichen wie Kammermusik, Jazz, Symphonieorchester oder – wie in meinem persönlichen Fall – Blasorchester macht dieses Instrument für mich so interessant. Und das Leben als Profimusiker war für mich persönlich eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ein Leben ohne die Musik – für mich undenkbar!



    Haben Sie ein Lebensmotto?

    Ich habe in meinem Leben mehrere Grundsätze. Ein zentrales persönliches Lebensmotto ist für mich, dass Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrgeiz, Fleiß und die eigene Disziplin auf lange Sicht zum Erfolg führen. Im Mittelpunkt stehen für mich aber die Dankbarkeit für das bisher Erreichte, der nötige Humor und die Begeisterung für die Sache.



    Vielen Dank für das Gespräch!

    By Michaela Thiel

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