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    Andreas Mergler - Vom Physiker zum Unternehmensberater

    03/04/2013

    Aktuell: Unternehmensberater und Projektleiter Studium: Physik

    Andreas Mergler, Unternehmensberater und Projektleiter (Foto: Privat)

    Herr Mergler, Sie haben in Würzburg Physik studiert. Jetzt arbeiten Sie als Unternehmensberater und Projektleiter. Wie sind Sie zu diesem Feld gekommen und was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Beruf?

    Nach dem Studium war es eher schwierig, eine Stelle als Physiker in der freien Wirtschaft zu finden (meinem Kommilitonen Vince Ebert ging es da ja nicht anders). Eher beiläufig hat mich ein Vereinskollege gefragt, ob ich nicht mal bei ihm in der Firma vorbei schauen wolle.

    So bin ich zur Beratung gekommen, habe aber im Laufe der Jahre gemerkt, dass ich da sehr gut aufgehoben bin und im Studium doch einiges Handwerkszeug mitbekommen habe: analytische Herangehensweise, strukturiertes Arbeiten, "vorausschauendes" und strategisches Denken. 

    Da ich mich schnell in eine neue Umgebung einfinden kann und auf neue Kollegen einstellen, macht auch der häufige, projektbedingte Wechsel von Unternehmen zu Unternehmen Spaß.




    Sie waren mehrmals zum Austausch im Ausland, zum MBA sogar in Utrecht. Warum?

    Neugierde, Spaß am Entdecken, andere Kulturen ... alles, was eben zu den üblichen Symptomen von Fernweh gehört. Ich war während des Studiums ein Jahr in den USA (Albuquerque) und danach immer wieder mal länger als die übliche Urlaubsdauer im Ausland. 

    Das MBA-Programm habe ich mir ganz bewusst im Ausland gesucht und TiasNimbas in Utrecht hatte ein Programm, bei man wochenweise immer wieder in anderen europäischen Partneruniversitäten war. Das war sehr abwechslungsreich, Holland, England, Spanien, ich war sogar für einen Teil meines MBA-Studiums für drei Monate in Brisbane (Australien). 



    Sie haben ein besonderes "Hobby" - Sie laufen in diesem Jahr gleich zweimal beim Ironman mit. Wo finden diese beiden Wettkämpfe statt und warum gleich zwei?

    Die Wettkämpfe finden in Schottland und Norwegen statt, haben aber mit der bekannten Ironman-Serie außer den Disziplinen und den Streckenlänge nichts gemein. Beide Veranstaltungen finden unter besonderen Voraussetzungen statt: die Wetterbedingungen können sehr extrem sein und die Streckenprofile sind sehr anspruchsvoll.

    Für mich sind das nach vielen klassischen Ironman-Rennen, u.a. 4x Hawaii, eine neue, andere Art von Wettkampf, die zurück zu den Ursprüngen des Triathlons geht. 

    Dass ich zwei derartige Wettkämpfe in nur sechs Wochen bestreite, liegt einfach daran, dass ich eine Einladung für beide Veranstaltungen bekommen hatte, mich nicht wirklich entscheiden konnte und darin eine unbekannte Herausforderung sah. Gleichzeitig ist die Idee entstanden, damit eine Spendenaktion für die Dirk Nowitzki Stiftung zu verbinden, mit deren Zielen ich mich gut identifizieren kann.


    Vielen Dank für das Gespräch!

    By Michaela Thiel

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